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BPAV Aktuell

Achtung GGF`s - Fehleinschätzung bei Risiken

-Fehleinschätzung bei der Absicherung vorzeitiger Risiken!

Im Rahmen unserer Analysegespräche zu unseren Kurz Checks für Pensionszusagen, stoßen wir vermehrt auf eine ungenügende Absicherung der biometrischen Risiken von GGF` s.

Die in der Regel bei bestehenden Pensionszusagen vereinbarte Absicherung der Berufsunfähigkeit, deckt bei weitem nicht den tatsächlichen Versorgungsbedarf.

Wie unsere Analysen weiterhin ergeben haben, sind sich die GGF`s dieser Situation oftmals nicht bewusst! In vielen Fällen besteht neben der betrieblichen Absicherung der biometrischen Risiken keine weitere private Absicherung. Es ist auch zu erkennen, dass sich die GGF`s in den seltensten Fällen mit dem möglichen Eintritt eines krankheitsbedingten Ausfalls ihrer Person und den damit verbundenen Risiken für ihr Unternehmen auseinandergesetzt haben.

So existiert häufig auch kein Notfallplan, wie der Ausfall z.B. eines alleinigen GGFs kompensiert werden kann.
Im Rahmen eines Banken-Ratings (Basel II) kann aber genau diese Frage ein entscheidender Faktor für die Vergabe oder Verlängerung von Krediten sein.

Ob allerdings die Anpassung der Pensionszusage mit dem Hintergrund der risikogerechten Absicherung der Berufsunfähigkeit sinnvoll ist, darf aufgrund des in der Handels- und Steuerbilanz anzusetzenden Versichererrechnungszinses bezweifelt werden. (Bilanzsprungrisiko!) Neben den negativen Auswirkungen auf die Handels- und Steuerbilanz kommt noch hinzu, dass den meisten GGF`s nicht bewusst ist, dass sie auf die Berufsunfähigkeitsrente Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen haben (Letzteres nur bei Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung). Daneben fallen aber auch hier Pensionszusagen auf, bei denen das biometrische Risiko einer Berufsunfähigkeit oder Witwenrente nicht kongruent rückgedeckt sind und im Versorgungsfall zu einer weiteren Kostenbelastung werden können.

Ist der tatsächliche Absicherungsbedarf analysiert und soll dieses Risiko versicherungstechnisch abgesichert werden, kommt oftmals die nächste Hürde. In vielen Fällen kann aufgrund des fortgeschrittenen Alters und gesundheitlicher Einschränkungen kein bedarfsgerechter Versicherungsschutz für die Berufsunfähigkeit mehr gefunden werden. In diesen und anderen Fällen empfiehlt sich als Lösung eine Kombination aus einer Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsabsicherung verbunden mit der Absicherung des Risikos gegen schwere Krankheiten. Letzteres kann insbesondere für das Kostenausfallrisiko einer GmbH von entscheidender Wichtigkeit sein.

In manchen Fällen stellt sich bei der Analyse sogar heraus, dass nicht nur der GGF ungenügend abgesichert ist, sondern die GmbH auch gegen den möglichen Ausfall von weiteren Leistungsträgern keine adäquate Vorsorge getroffen hat. Gerade im Hinblick auf den immer knapper werdenden Arbeitsmarkt sind Ausfälle von Key- Personen in den seltensten Fällen kurzfristig darstellbar, so dass auch hier eine Absicherung gegen die finanziellen Folgen eines krankheitsbedingten Ausfall zu empfehlen ist.

Mit unserem Kurz-Check für Pensionszusagen können mögliche Versorgungsrisiken schnell erkannt werden. Je nach Bedarf können sofort individuelle Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Gerne informiert Sie unser Beraterteam ausführlich. Interessierte erhalten unter blog@bpav.de kostenfrei unseren Schnell Check mit dem sie eine erste kurze Analyse zu Ihrer Pensionszusage bzw. Ihrer aktuellen Versorgungssituation durchführen können.

Bild: 452132-original-r-k-b-by-albrecht-e-arnold-pixelio-de

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