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BPAV Aktuell

Direktversicherung ( § 3.63 EStG.)

Versicherungswirtschaft setzt Unisex Urteil (EUGH) auch für die betriebliche Altersversorgung (bAV) um

Durch das im Februar 2011 gefällte EUGH-Urteil müssen Versicherer ab 21.12.2012 für alle privaten Risiko-Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherung, kapitalbildende Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, private Krankenversicherung, Pflegeversicherung, etc. so genannte Unisextarife anbieten. Eine geschlechterspezifische Unterscheidung ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig.

Auch wenn das EUGH-Urteil die betriebliche Altersversorgung in seinem Urteil nicht direkt nennt, ist die Versicherungswirtschaft zu dem Ergebnis gekommen, dass auch die betriebliche Altersversorgung (bAV) von dem Urteil betroffen ist. Damit werden zum 21.12.2012 für alle Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung Unisex Tarife eingeführt. Diese Entscheidung ist sicherlich auch aus Kostengründen getroffen worden, da es für kleinere Versicherungsgesellschaften mit erheblichen Kosten verbunden ist unterschiedliche Tarife anzubieten.

Unternehmen müssen einhergehend mit den geänderten Rahmenbedingungen Ihre Versorgungsordnungen nun innerhalb eines Jahres ein weiteres Mal den neuen rechtlichen Gegebenheiten anpassen. Für Arbeitnehmer die bereits bestehende betriebliche Altersversorgungsverträge (Direktversicherung, Pensionskassen und Pensionsfonds) besitzen ändert sich durch das gefällte Urteil nichts.
Sollten Sie sich allerdings mit dem Gedanken einer Anpassung ihrer betrieblichen Altersversorgung beschäftigen, ist zu empfehlen, genau zu prüfen ob eine Erhöhung Ihrer bestehenden Verträge noch vor dem 21.12.2012 sinnvoll ist.
Die Versicherungswirtschaft hat bereits damit begonnen, die ab dem 21. Dezember gültigen Unisextarife einzuführen. Einige Versicherer haben diese Tarife mit einer so genannten Optionen ausgestattet. Dies ermöglicht es dem Mitarbeiter noch in einen befristeten Zeitraum nach Abschluss eines Erhöhungsvertrages zwischen den Tarifvarianten zu wechseln.

Mitarbeiter die noch keine betriebliche Altersversorgung in Form einer Direktversicherung, Pensionskassen oder Pensionsfonds abgeschlossen haben sollten ebenfalls genau prüfen welche Tarifvariante für Sie die „Bessere“ ist.
Da in der Regel in der betrieblichen Altersversorgung mit Rentenversicherungen gearbeitet wird ist nicht ausgeschlossen, dass sich Mitarbeiterinnen durch die neuen Tarife aufgrund Ihrer längeren Lebenserwartung besser stellen. Bei Männern dürfte auch die altersspezifische Eintrittszeit eine nicht unwesentliche Rolle spielen, welcher Tarif von Vorteil ist.

Wir empfehlen Unternehmen deshalb Ihre Mitarbeiter frühzeitig über die aktuellen Veränderungen zu informieren. So haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über die geänderten Rahmenbedingungen frühzeitig zu informieren.

Gleichfalls bietet sich durch diese Neuerung die im Rahmen der Mitarbeiterinformation erfolgen kann, die Möglichkeit den Vergütuingsbaustein Engeltumwandlung durch die Einbindung von Sachbezügen aufzuwerten.

Gerne stellen wir interessierten Unternehmen neutrale Musterinformationen sowie eine Checkliste für bestehende Versorgungsordnungen kostenfrei zur Verfügung.

Interessierte können diese unter dem Stichwort "Unisex" über eine kurze Mail an info@bpav.de anfordern.

Wenn Sie ferner an dem Thema Mitarbeiterbindung interessiert sind, haben Sie die Möglichkeit sich für eine kostenfreie Online Präsentation zu unserem Modell "Mit Gehaltplus+ den demograpischen Wandel meistern" anmelden.

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