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BPAV Aktuell

Direktversicherung nach Senkung des Garantiezins?

- auf 1,75 % nicht mehr attraktiv!?

Sinkender Garantiezins und steigendes Mindestalter für vorgezogene Altersrentenbezüge: 2012 bringt schlechtere Bedingungen für die geförderte betriebliche und private Altersversorgung.

Da stellt sich die Frage:

Rechnet sich der Abschluß einer Direktversicherung überhaupt noch?
Ab 2012 kommt es bei Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds sowie allen privaten Renten- und Lebensversicherungsverträgen zu einer Absenkung des gesetzlich vorgeschriebenen Garantiezinses von 2,25 auf 1,75 %.
Gleichzeitig steig das frühestmögliche Renteneintrittsalters von 60 auf 62 Jahre.

Wir haben an einem aktuellen Beispiel eine Berechn

Dabei haben wir unterstellt, dass der Mitarbeiter 220 € in eine Entgeltumwandlung einbringt, die auf der Gegenseite vom Arbeitgeber mit einem Zuschuss von 28,70 € gefördert wird.
Dadurch würde sich für den Mitarbeiter ein Nettoaufwand von 93,29 € ergeben. Dies entspricht einer Förderquote von ca. 58 %.
Unterstellen wir im Weiteren, dass der Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses 40 Jahre alt ist und die Vertragslaufzeit für die Entgeltumwandlung 25 Jahre beträgt (Endalter 65) ergäbe dies eine garantierte Rendite nach Steuern von 5,3 %.

In einer zweiten Berechnung haben wir unterstellt, dass der Mitarbeiter in die Entgeltumwandlung seine derzeit noch bestehenden vermögenswirksamen Leistungen in Höhe von 39,88 € einbringt.
Damit erhöht sich im gleichen Zug die Förderquote auf 75,72%. Bei gleichen Berechnungsparametern erzielt der Mitarbeiter in diesem Fall eine garantierte Rendite nach Steuern von rund 8 %.

Vergleicht man die Berechnung mit der ebenfalls geförderten Rürup Rente (Basisrente) könnte der Mitarbeiter bei einem vergleichbaren Nettoaufwand mit einer Förderquote von 35,3 % rechnen.
Dies entspräche einer Rendite nach Steuern von rund 4,9 %.

Fazit: Die Direktversicherung über Entgeltumwandlung stellt auch nach Absenkung des Garantiezinses weiterhin eine hervorragende Möglichkeit zur Schließung von Versorgungslücken dar. Dabei sind die Vorteile für das Unternehmen/Arbeitgeber nicht eingerechnet.

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