nach oben scrollen
 Startseite  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Kontakt  |  Downloads  |  Kunden-Feedbacks

Ihre Experten für Employer Branding

BPAV Aktuell

Durchführungswege der bAV

Unisex - alle Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV) betroffen! (Stichtag 21.12.2012 !)

Die Mehrzahl der Versicherungsgesellschaften haben bereits damit begonnen ihre bestehenden Tarife zu Direktversicherung, Pensionskassen, Unterstützungskassen, Pensionszusagen und Pensionsfonds auf Unisextarife umzustellen.

Im Wesentlichen beschränken sich die Versicherer dabei noch darauf so genannte Übergangstarife anzubieten. Anmeldungen zur betrieblichen Altersversorgung, die nach dem 21.12.2012 erfolgen, werden ausschließlich nur noch mit Unisex-Tarifen dokumentiert. Nach stichprobenartig durchgeführten Berechnungen können je nach Eintrittsalter und Versicherungstarif die Unterschiede zwischen den Bi-Sextarifen und den Uni-Sextarifen bis zu 30 % betragen.

Unternehmen sollten deshalb darauf achten, dass ihre Mitarbeiter frühzeitig die Gelegenheit erhalten sich zu entscheiden welchen der Versicherungstarife sie für ihre betriebliche Altersversorgung nutzen wollen. Entscheidet sich ein Arbeitnehmer für einen Bisex-Tarif, muss der Vertrag spätestens zum 01.12.2012 beginnen.

Aber nicht nur für Arbeitnehmer die sich für eine Entgeltumwandlung entscheiden bzw. eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung erhalten sollen, ist der Stichtag von entscheidender Wichtigkeit. Auch für Gesellschafter Geschäftsführer, die sich mit dem Gedanken tragen sich eine Pensions- oder Unterstützungskassenzusage zu erteilen, oder ihre bestehende Pensions- oder Unterstützungskassenzusage anzupassen, ist der Stichtag 21. Dezember von Wichtigkeit. Gerade bei bestehenden Zusagen wurde in der Vergangenheit die Absicherung der Hinterbliebenenversorgung sowie der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit eingeschlossen. Insbesondere in der Hinterbliebenenabsicherung ist mit einem erheblichen Beitragssteigerungen durch Unisextarife zu rechnen. Diese können je nach Eintrittsalter noch deutlich höher als den ermittelten 30 % liegen.

Fazit:
Die Entscheidung über die Anpassung oder die Neueinrichtung von betrieblichen Altersversorgungzusagen sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Nach derzeitigem Stand ist damit zu rechnen, dass Versicherer Anträge die nach dem 01.11.2012 eingereicht werden nicht mit Sicherheit auch bis zum Stichtag 21.12.2012 dokumentieren werden.

Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter schon allein aus Haftungsgründen frühzeitig über die anstehenden Änderungen informieren. Damit einhergehend müssen auch bestehende Versorgungsordnungen den neuen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Im Hinblick auf das Thema Mitarbeiterbindung stellt sich mit der Tarifumstellung auch die Möglichkeit entscheidende Weichen unter Berücksichtignug des demographischen Wandel in Ihrem Unternehmen zu stellen.

Gleichfalls sollte geprüft werden, inwieweit die künftigen Tarife des bisher gewählten Durchführungswegs im Marktvergleich die gleiche Attraktivität wie bisher besitzt.

Mit unserem Beraterteam unterstützen wir sie neutral und unabhängig bei allen anstehenden Aufgaben. Rufen Sie uns an oder senden uns eine Mail über Kontakt.

Bild: Fotolia 28309848

  BPAV - Experten für den Mittelstand