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BPAV Aktuell

Fachkräftemangel und was jetzt?

Fast im gesamten Bundesland Bayern sinkt die Arbeitslosenquote im August 2015 auf 3 %. Im Oktober 2015 melden auch einige Regionen in Hessen Arbeitslosenquoten die an den 4 % kratzen. Glauben Sie, dass Sie da noch mit den klassischen Stellenanzeigen Fachkräfte finden werden?

Meine Gespräche mit Personalentscheidern in KMU lassen mich immer wieder aufs Neue staunen. Ungehindert der Tatsache, dass fast kein Tag mehr vergeht ,in der sich ein Journalist einer Tageszeitung dazu hinreißen lässt wieder einen Artikel über Fachkräftemangel zu schreiben, glauben scheinbar immer noch viele Unternehmen von dieser Entwicklung nicht betroffen zu sein. Viele versuchen immer noch Stur mit den althergebrachten Rekrutierungsmethoden ihre vakanten Stellen zu besetzen.

Demografie kommt langsam..

Und dabei hat der demografische Wandel noch gar nicht richtig begonnen. Geht man zum Beispiel nach den regionalen Demografiebarometern in Hessen wird dies in den hessischen Regionen ab 2017 durch die verstärkt in den Ruhestand ausscheidenden Mitarbeiter deutlich spürbarer. Auch die bei älteren Mitarbeitern beliebte Rente mit 63 wird ihren gewichtigen Teil dazu beitragen.

Wenn Statistiker bei einer 3 prozentigen Arbeitslosenquote bereits von Vollbeschäftigung sprechen, wo sollen dann die fehlenden Arbeitskräfte herkommen?

Asylbewerber die Lösung?

Glaubt man den Politikern ist der derzeitige Strom an Asylanten für uns der Heilsbringer. Dabei weiß noch keiner, wie viel dieser Asyl suchenden Menschen tatsächlich ohne große Weiterbildungsmaßnahmen eingegliedert werden können. Hinzu kommt, dass seit 2010 rund 2 Millionen Bundesbürger Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten. Auch wenn wir derzeit von einer Flut an Asyl suchenden sprechen, werden diese unsere Behörden vor enorme Herausforderungen stellen. Selbst führende Wirtschaftsinstitute haben bereits darauf hingewiesen, dass Asylsuchende zwar zur Linderung des Personalmangels beitragen können. Jedoch wird die Anzahl nicht ausreichen um unser demografisches Problem zu lösen.

Eine erste Hürde auf dem Weg in den Arbeitsmarkt dürften neben der fachlichen Qualifikation schon einmal die Sprachbarrieren sein.

Digitalisierung eine Alternative?

Auch die viel propagierte Digitalisierung wird nicht alleine zur Lösung beitragen. Auch wenn uns neueste Studien Suggerieren wollen, dass die Arbeitslosigkeit durch die Digitalisierung sogar wieder steigt. Selbst wenn es sicherlich nicht ohne Digitalisierung gehen wird, können Sie sich vorstellen, dass Ihnen in einem Hotel morgens der Roboter lächelnd ihr Frühstück an den Tisch bringt?

Auch wenn man in Japan damit bereits experimentiert. Warum dieses Beispiel? Gerade in der Hotellerie und Gastronomie fehlen in manchen deutschen Urlaubsregionen schon heute ausgebildete Fachkräfte und das selbst in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Wohl gemerkt wir sind erst am Anfang eines Prozesses. Pflegeheime und Krankenhäuser klagen bereits heute über einen Personalnotstand in Bezug auf ausgebildeten Pflegefachkräfte. In manchen Einrichtungen spricht man sogar schon vom Pflegenotstand.

Digitalisierung kann helfen. Dass diese Technik jedoch alle Arbeitsplätze ersetzt, die durch die Demografie frei werden, kann nur als frommer Wunsch der Hersteller von Software- und Robottiklösungen gesehen werden.

Auch die in den achtziger und neunziger Jahren eingeführte Roboter-Technik hat zwar viel körperlich belastende Tätigkeiten übernommen, aber den Menschen nicht ersetzen können. Vielmehr wäre ohne diese Technik die Steigerung der Produktivität auf das heutige Niveau überhaupt nicht möglich gewesen.

Aufgabe von HR wird neu definiert

Und wie reagiert HR? Wenn man sich Stellenanzeigen auf Jobportalen und in Zeitungen anschaut sind keine Veränderungen erkennbar. Dabei müsste sich doch HR die Frage stellen, ob eine klassische Stellenanzeige noch zum Erfolg führt. Gerade wenn es zum Beispiel nach einem halben Jahr Suche nicht gelingt eine Vakanz mit einem neuen Mitarbeiter zu besetzen.

Eine aktuelle Studie von Linkedin stellt die These auf, dass die Suche über Social Media Kanäle wesentlich Erfolg versprechender ist. Wie die Studie ebenfalls feststellt, werden auch da klassische Stellenanzeigen eher nicht mehr zum Erfolg führen.

Wenn sich heute ein Mitarbeiter bei Ihnen im Unternehmen bewerben würde und Ihnen zu Beginn des Einstellungsgespräches diktiert, welches Auto er fahren, wie sein Arbeitsplatz auszusehen hat, wie viel Urlaubstage er will, welchen Computer, etc., was würden Sie da sagen? Würden Sie nicht Fragen, welche Voraussetzungen er für den Job mitbringt und was er sonst noch für Fähigkeiten hat?

Die Zukunft sieht anders aus.

Menschen leben von Emotionen und lassen sich von Emotionen leiten. Ein Talentfinder folgt genau diesen Anforderungen, die auch die Hayes Personalstudie 2014 als erfolgreichste Rekrutierungsmethode sieht.

Talentfinder

Denn nur Fachvorgesetzte und Peers können die Fragen der Talente wirklich befriedigend beantworten (spezifizieren, konkretisieren, ins Detail gehen), was notwendig ist, um diese zu überzeugen. Kompetent, persönlich, authentisch. Beide Seiten wissen, auf wen sie sich einlassen und besser abschätzen, ob die gewünschte Verstärkung gebracht werden kann oder nicht.

„Besser, als was Recruiting Spezialisten / Personalberater in Interviews in Erfahrung bringen oder über die Firma vermitteln können.“

Die Talent Managementprogramme führen in einer vom Internet geprägten Welt einfach, besser und schneller zu messbarem Erfolg. HR Abteilungen benötigen durch smarte Software Tools nur noch 20 % ihrer bisherigen Zeit... und erhalten wieder Zeit sich auf andere wichtige Personalthemen zu konzentrieren.

„Einfacher, schneller und besser. Mehr über die Talent Managementprogramme erfahren? Dann folgen Sie unserem Blog und lernen die einzigartigen Software Tools in den nächsten Beiträgen näher kennen.

Bild : Stockexpert

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