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BPAV Aktuell

Gesunde Mitarbeiter kosten Geld..

Kranke ein Vermögen!

Personalabbau und Umstrukturierungen führen für die verbleibenden Mitarbeiter in der Regel neben einem deutlich höheren Arbeitsaufkommen zu Verunsicherung und Zukunftsängsten.

Das bedeutet nicht nur, dass die gleiche Arbeit von immer weniger Personen in immer kürzerer Zeit gemacht werden muss: Die so entstehende Arbeitsverdichtung und die emotionale Belastung stellt die Beschäftigten unter hohen Arbeitsdruck. Daraus resultieren negativen Auswirkungen, wie Überlastung, Demotivation und innere Kündigung, bis hin zum Burnout. Der Demographische Wandel und entsprechender Fachkräftemangel, verschärfen die Situation am Arbeitsmarkt noch weiter.

Dax-Unternehmen haben dieses Problem schon lange im Visier. Bereits Anfang 2000 habe eine Reihe von Großkonzernen den Grundstein gelegt und ihre eigenen Stabsabteilungen geschaffen, die über ein Expertenteam aus Arbeitsmedizinern, Psychologen, Trainern und Coaches verfügen.

Doch welche Möglichkeiten haben Sie, als Mittelständler, geeignete vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen?
Über diese Struktur kann natürlich kein Mittelständler verfügen, doch bringen Regionale, versierte Dienstleister in dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) ihr Know-how in mittelständische Unternehmen ein und erstellen angepasste Konzepte. Wer bereit ist, für die ersten Aufbaujahre zwischen 6 bis 10 Euro pro Mitarbeiter/ Monat, in die Hand zu nehmen, kann da schon eine genaue differenzierte Leistung erwarten.

Der knappe Weg bis zur Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung
BGF kann keine Einmal-Aktion sein, wie etwa ein Rückenkurs oder eine Mediation für das Marketing oder den Einkauf gewünscht wird, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der über Jahre aufgebaut werden muss. Das Thema Gesundheit sollte fortwährend in das Unternehmen integriert werden und gehört fortan zur Unternehmensphilosophie. Ziel ist es, die Maßnahmen nachhaltig, zielorientiert und auf Dauer ohne fremde Unterstützung im Betrieb zu etablieren. Gesunde Mitarbeiter kosten Geld - Kranke ein Vermögen, sagte Frau Erkel auf Ihrem Vortrag vor einer Gruppe von Unternehmern. Der wertvollste und zentralste Faktor im Unternehmen ist das Personal.

Damit BGF funktioniert, sind vor allem die Unternehmensleitung und die Führungskräfte gefordert. Gerade durch den Fachkräftemangel wird das Thema Mitarbeitergesundheit noch brisanter. Umso wichtiger ist es, Mitarbeiter die schon Jahre im Unternehmen sind, zu halten und weiter von dem aufgebauten Wissen zu profitieren, als Neue einzuarbeiten.

Das Kapital fließt zurück.
Wenn Unternehmen sich dazu entschieden haben, durch betriebliche Gesundheitsförderung, die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu steigern, zahlt es sich im wahrsten Sinne des Wortes aus. Was Großkonzerne nicht aus altruistischer Sicht nutzen, aber schon seit langem wissen, gilt auch für den Mittelstand: Das eingesetzt Kapital fließt zurück, ROI 1 (return on investment) 1:3 – 1:6 sind noch zurückhaltend berechnet.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind abhängig von der Führungskraft bzw. dem Führungsstil.
Die Unternehmensleitung und alle Führungsebenen müssen in einem Boot sitzen. Gerade Führungskräfte tragen eine besondere Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Neuere Untersuchungen zeigen, dass bis zu 20% der gesundheitlichen Beeinträchtigung von der Führungskraft bzw. dem Führungsstil abhängen. 2+ 4 Ihre Vorbildfunktion ist gefragt! Mit Einfühlungsvermögen und der Reflektion des eigenen Handelns, kann Führungsarbeit gelingen.

Was passiert, wenn entscheidende Mitarbeiter wegen Burnout plötzlich ausfallen?
Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, welche Folgen es hat, wenn in Ihrer Richtungsweisenden Abteilung - das kann auch der kreative Kopf sein - plötzlich „die Person“ wegen Burnout ausfällt? - Dann geht erst einmal in dieser Abteilung nichts mehr! Wenn Ihre Entwicklung/Kampagne/Produktion an dieser Person hängt, wird es äußerst kritisch: die Pläne/Vorarbeiten sind noch nicht fertig gestellt/abgeschlossen, es wird unter Hochdruck ein Ersatz gesucht, den es so schnell nicht ohne Einschränkungen gibt. Er kann sich so schnell nicht einarbeiten, kennt den Vorlauf nicht, bringt seine Ideen bzw. seine Struktur, drückt dem Ganzen u.U. einen anderen Stempel auf und kann in der häufig sehr kurzen Frist, das gewünschte Ergebnis nur unter sehr hohem Aufwand erbringen. Mit anderen Worten eine zeit- und vor allem kostenaufwendige Angelegenheit für Ihr Unternehmen.

Dem gilt vorzubeugen! Wenn Mitarbeiter auch Einfluss haben.
Alle Mitarbeiter müssen an der betrieblichen Gesundheitsförderung BGF partizipieren. Die gesamte Belegschaft wird entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen angesprochen und motiviert.
Gut eingesetztes BGF bewirkt eine Menge im Unternehmen:

so verändert sich das Betriebsklima konstruktiv
durch realisierbare Vorschläge lassen sich oft Arbeitsabläufe erleichtern
die Kommunikation wird im Unternehmen verbessert
die Arbeitsorganisation wird positiv verändert
die Arbeit macht Spaß und wird auch noch effizient.
Oft wird durch eine Befragung erkannt, was sich sonst noch im Unternehmen verändern lässt. Zum Beispiel werden auch nicht selten, Führungsprobleme zu Tage gefördert, Arbeitsabläufe können optimiert werden oder die Kantine oder der Kiosk kann nun auch gesunde Snacks anbieten.

Welche Maßnahmen sind erfolgsversprechend?
Das Steuerungsgremium entscheidet, welche Maßnahmen im Unternehmen am wirkungsvollsten umgesetzt werden können. Ein Steuerungsgremium besteht in der Regel aus der Unternehmensleitung, dem Personalreferenten, dem Betriebsrat und dem externen Dienstleister. Nach der entsprechenden Analyse folgen, welche Maßnahmen für das Unternehmen passen. Vom Vortrag oder Workshop bis hin zu intensiver Beratung oder Coaching ist alles möglich! In den Bereichen Stressreduktion /Entspannung, Ernährung Bewegungsmangel, Sucht, Mitarbeiterführung, Mobbing kann durch gezielte BGF viel erreicht werden. Auch die Mitarbeiter sollten hier mit eingebunden werden und in einem Gesundheitszirkel ihren Input einbringen können. Entscheidend ist die passgenaue Umsetzung der Maßnahmen in der Organisation, um letztlich die Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit im Unternehmen zu verankern.

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