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BPAV Aktuell

Pensionszusagen und Unternehmensnachfolge

frühzeitig regeln!

Durch den Generationswechsel müssen in den nächsten Jahren in vielen Inhaber geführten Unternehmen Regelungen zu Unternehmensnachfolge getroffen werden.

Hierbei werden Werte an die nachfolgende Generation übergeben oder an externe Käufer verkauft. Bei der Wertfindung spielt die Festsetzung des realistischen Unternehmenswerts sowie die zukünftige Unternehmensausrichtung eine wichtige Rolle.

Für die Nachfolger ist deshalb die Kenntnis über die zukünftigen und aktuellen Verpflichtungen einer Pensionszusage von erheblicher Wichtigkeit. Besteht hier keine Klarheit werden Interessenten von einem Kauf des Unternehmens abgeschreckt und springen bereits in den ersten Kaufverhandlungen als potentielle Käufer wieder ab. Sehr oft ist zu beobachten, dass sich mittelständische Unternehmer mit der komplexen Materie nicht auseinandersetzen wollen. Nicht selten sind die Rahmenbedingungen für eine Übergabe nicht oder noch nicht vollständig geklärt. Aber gerade bei der Übergabe an die Folgegeneration geht es oftmals um mehr als nur die Pensionszusage des Gesellschafter Geschäftsführers. Dabei kann bei genauer Betrachtung die Pensionszusage ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellen.

In den meisten Fällen ist die nicht ausfinanzierte Pensionszusage schon alleine ein Problem für sich. Selbst bei vollständiger Ausfinanzierung kann der Bilanzausweis unter steuerlichen und handelsrechtlichen Gesichtspunkten für den Übernehmer negativ sein.
Ist es der Wunsch der Parteien den Bilanzausweis zu beseitigen, müssen Wege gesucht werden die dies ermöglichen. Kritisch wird es in den Fällen werden, in denen die Pensionszusage nicht ausfinanziert ist und eine Deckungslücke zwischen den Pensionsrückstellungen und dem Deckungskapital besteht. Dies gilt sowohl für den Verkauf als auch die Übergabe.

Der Familiennachfolger ist in der Regel wenig begeistert, wenn er schon bei der Übernahme weiß, dass ein bestimmter Betrag von dem erzielten Ertrag dafür abgeht für die Altersversorgung des Übergebers aufzukommen.
Ganz unabhängig davon, dass hieraus noch Risiken für das Unternehmen entstehen können, die durch ein vorzeitiges Ableben des Versorgungsempfängers erfolgen.

Auch ein potentieller Käufer ist selten bereitet solche Pensionszusage zu übernehmen. Dies führt dazu die Pensionszusage bei dem zu zahlenden Kaufpreis in Abzug zu bringen. Was oft auch gravierende Folgen für die Altersversorgungsplanung des Veräußerers/Versorgungsempfängers hat.

Es sollte deshalb an erster Stelle an einer gezielten Ausfinanzierung der Pensionszusage gearbeitet werden. Hier gilt die Devise, umso früher umso besser. Auch der Weg wie die Ausfinanzierung erfolgen kann, sollte genau geprüft werden. Denn hier bieten sich vielschichtige Möglichkeiten. Hierbei sollte auch der Inhalt der Pensionszusage kritisch geprüft werden, denn auch er birgt oftmals noch kleinere Sprengsätze, die erst bei einer fachkundigen Prüfung erkennbar werden.
Erweist sich eine Ausfinanzierung der Pensionszusage durch den hohen Liquiditätsaufwand als nicht umsetzbar sind durch aktuelle Urteile und Regelungen weitere Lösungen des Sachverhaltes zu prüfen.

Empfehlung:
Wir empfehlen mittelständischen Unternehmen ihre Pensionszusagen frühzeitig zu prüfen, damit noch ausreichend Zeit ist, mögliche Deckungslücken aus zu finanzieren. Ferner sollten Pensionszusagen einer regelmäßigen inhaltlichen Überprüfung voll unterzogen werden. Mit unserem Kurzcheck erhalten Sie einen schnellen Überblick über alle wichtigen Fragen zu Ihrer bestehenden Pensionszusage.

Unser Service-Aktion zum Kennenlernen:
Im Aktionszeitraum bis zum 31.8.2012 bieten wir unseren Kurzcheck für Pensionszusage statt 349,00 € für 189,00 €. Fordern Sie deshalb rechtzeitig Überprüfung Ihrer Pensionszusage an.

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