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Achtung Geschäftsführer..

wann auch Sie Zeitwertkonten nutzen können!

Wie schon in vorangegangenen Blogbeiträgen ausgeführt, vereinbaren bei Zeitwertkonten Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dass der Mitarbeiter/in auf zukünftig fällig werdenden Arbeitslohn zugunsten der Einrichtung eines Zeitwertkontos verzichtet. Dieser Arbeitslohn wird beim Arbeitgeber erfasst, um ihn im Zusammenhang mit einer vollen bzw. teilweisen Freistellung von der Arbeit während seines Dienstverhältnisses auszuzahlen.

Waren Zeitwertkonten bisher nicht für Organe und Körperschaft nutzbar, hat der BFH nun zugunsten von Fremdgeschäftsführern entschieden. Mit seinem Urteil vom 22.02.2018 (BFH, Urteil v. 22.2.2018, VI R 17/16) sind Gutschriften auf einen Wertguthabenkonto zur Finanzierung eines vorzeitigen Ruhestands kein gegenwärtig zufließender Arbeitslohn.

Für beherrschende Gesellschafter Geschäftsführer bleibt es bei der bisherigen Auffassung des BFH, dass sich ein Zeitwertkonto nicht mit dem Aufgabenbild eines beherrschenden Gesellschaftergeschäftsführer vereint. (BFH, Urteil vom 11.11.2015 I R 26/15).

Damit erhalten nicht beherrschende Gesellschafter Geschäftsführer eine hervorragende Möglichkeit Kapital (z.B. Bonuszahlung), nicht genommene Urlaubstage sowie Überstunden gezielt für den Aufbau einer zusätzlichen Vorsorge zu nutzen. So können z. B. gleitende Ruhestandslösungen eine attraktive Möglichkeit sein, das fachliche Know-how dem Unternehmen auch im nahenden Rentenalter noch zur Verfügung zu stellen, ohne jedoch einen Fulltime Job ausüben zu müssen.

Der Vorteil - das gesamte Phase kann ohne finanzielle Verluste, d. h. mit gleichbleibendem Gehalt dargestellt werden.

Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über weitere Details.

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